Hund

Tierschutzverein Geldern und Umgebung e.V.

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Fortbildung ist uns wichtig!

Regelmäßig ändern sich gesetzliche Vorgaben und die Anforderungen im ...
(12.09.2020)

 

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Sommerhitze - Bitte denken Sie auch an die ...

Unter der momentanen Trockenheit leiden nicht nur die Pflanzen. Auch ...
(21.08.2020)

 

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Hundeschwimmen im Underberg-Freibad Rheinberg (03.10.2020, 12:00 Uhr)

Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Rheinberg wieder zum beliebten ...

 

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Aktuelles

Mähroboter können mich töten
(30.04.2020)

Sie fahren wieder
Viele Gartenfreunde schwören auf Mähroboter, weil sie ihnen ungeliebte Arbeit abnehmen. Die Geräte liegen im Trend, werden immer günstiger und fahren zum Teil sogar lautlos. So praktisch sie auch sind - durch ihren Einsatz werden jedes Jahr tausende kleine Wildtiere getötet oder durch die Messer schwer verletzt. Anbieter der Mähhilfen werben zwar damit, dass sie Hindernissen intelligent ausweichen, das ist aber leider nicht bei allen Geräten der Fall und bei kleineren Tieren erst Recht nicht, wie schlimme Beispiele schwer verletzter Tiere jedes Jahr zeigen. Vor allem in den Abend- und Nachtstunden können die Roboter zur tödlichen Gefahr für Igel und andere Gartentiere werden. Mit Blindschleichen, Kröten, Spinnen und Insekten machen die Geräte kurzen Prozess. Igel kugeln sich bei Gefahr ein und können dadurch von den Messern erfasst werden. Immer wieder werden schwer verletzte Igel gefunden, die sich noch davon schleppen konnten und dann meist vom Tierarzt erlöst werden müssen. Auch Igel-Auffangstationen und unseren Tierschutzvereinen und Tierheimen werden nicht selten verletzte Tiere gebracht. Der Anblick der Tiere ist oft kaum zu ertragen.

BITTE: Mähroboter dürfen niemals ohne Aufsicht fahren und in keinem Fall in der Dämmerung oder nachts, wenn die meisten Tiere ihren Unterschlupf verlassen und auf Nahrungssuche gehen. In den Sommermonaten Juni bis August muss man mit dem Einsatz besonders vorsichtig sein, weil dann viele junge Igel unterwegs sind, aber auch jetzt im Frühjahr ist Vorsicht geboten. Denn wegen der milden Temperaturen sind viele Igel bereits aus dem Winterschlaf erwacht und suchen hungrig nach Nahrung, auch schon mal tagsüber, weil das Nahrungsangebot nicht ausreicht. Andere heimische Wildtiere wie Eichhörnchen haben ebenfalls bereits Jungtiere, die die Gärten erkunden und verletzt werden können.

Wir bitten darum auf die Gartenhelfer besser ganz zu verzichten! Ein naturbelassener Garten, der vielen Tieren Lebensraum bietet und den Artenschutz unterstützt, ist doch sowieso am Schönsten! Danke
(Quelle: Deutscher Tierschutzbund)