Hund

Tierschutzverein Geldern und Umgebung e.V.

AKTUELLES

 

Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für ...

Kreistag beschließt neue Satzung zur Kastrations- und ...
(30.09.2019)

 

mehr Infos

 

Tom, weil jeder Tag zählt

Tom hat in seinem kurzen Leben mit 10 Monaten schon sehr viel Zeit in ...
(18.09.2019)

 

mehr Infos

 

Aktuelles

Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen im Kreis Kleve
(30.09.2019)

Kreistag beschließt neue Satzung zur Kastrations- und Kennzeichnungspflicht

Im gesamten Kreisgebiet Kleve gibt es wild lebende Katzen. Mit einer hohen Populationsdichte steigen die Gesundheitsrisiken für die Tiere durch übertragbare Krankheiten. Freilebende Katzen, die gefangen und untersucht wurden, leiden häufig an schweren Infektionskrankheiten und anderen Erkrankungen. Tierheime beklagen die vielen und schlecht vermittelbaren Katzen. Bisherige Maßnahmen reichten zur Eindämmung nicht aus.
Die nun vom Kreistag des Kreises Kleve auf den Weg gebrachte „Verordnung zum Schutz freilebender Katzen im Gebiet des Kreises Kleve“ ermöglicht den Städten und Gemeinden sowie berechtigten Tierschutzorganisationen, freilebende Katzen zu fangen und vorübergehend in Obhut zu nehmen, um sie kastrieren und kennzeichnen zu lassen. Außerdem werden bei Inkrafttreten der Katzenschutzverordnung alle Halterinnen und Halter von Katzen mit unkontrolliertem Freigang verpflichtet, diese kastrieren und kennzeichnen zu lassen sowie sie zu registrieren. Besitzerinnen und Besitzer reiner Hauskatzen ohne Freigang sind nicht betroffen.
Langfristig soll die Katzenschutzverordnung bei den Kommunen Kosten für Unterbringung und tierärztliche Versorgung sparen. Eine konsequente Kastration soll die Population der Katzen und in der Folge Leiden und Krankheiten vieler Katzen mindern sowie die Anzahl der Fundkatzen senken. Für Tierschutzorganisationen bedeutet die Verordnung mehr Rechtssicherheit für durchgeführte Kastrationen.
Die Verordnung tritt am 01. Oktober 2019 in Kraft. Die Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht sowie das Auslaufverbot gelten aufgrund einer Übergangsregelung dann ab dem 01. April 2020.

Wir begrüßen diese, aus unserer Sicht, schon lange überfällige Verordnung. Nicht nur, weil sie langfristig hoffentlich zur Verringerung der Population freilebender Katzen beiträgt und es dadurch auch weniger leidende Tiere geben wird, sondern auch, dass Tierschutzorganisationen nun rechtssicher draußen aufgegriffene Fundkatzen kastrieren können.

Unabhängig dieser Verordnung werden wir unsere Aufklärungskampagnen zur Kastration und Kennzeichnung fortsetzen, denn die Verordnung ist die eine Seite der Medaille, die Kontrolle eine ganz andere.