Hund

Tierschutzverein Geldern und Umgebung e.V.

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Die Saison der Katzenbabys hat begonnen

Jetzt geht es wieder Schlag auf Schlag. Fast täglich nehmen wir ...
(28.04.2019)

 

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Wegen der milden Witterung ist die Krötenwanderung in vollem Gang. ...
(22.03.2019)

 

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Die Saison der Katzenbabys hat begonnen
(28.04.2019)

Jetzt geht es wieder Schlag auf Schlag. Fast täglich nehmen wir schwangere Katzen und verwaiste Katzenkinder auf. Ursache hierfür sind unkastrierte Freigängerkatzen aus Privathaushalten und frei lebende Katzen, die sich unkontrolliert fortpflanzen. Der Deutsche Tierschutzbund und wir appellieren daher mit der Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ an alle Katzenhalter, ihre Tiere kastrieren und zur Identifizierung ebenfalls kennzeichnen und registrieren zu lassen. Gleichzeitig ist aber auch die Politik in der Pflicht.

Verantwortungsvolle Katzenbesitzer lassen ihre Tiere, egal ob weibliche Katze oder Kater, kastrieren, damit die Population der Straßenkatzen nicht noch weiter ansteigt. Damit die Anzahl der Straßenkatzen nachhaltig und tierschutzgerecht verringert werden kann, bedarf es der Einführung einer flächendeckenden, möglichst bundesweiten Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen aus Privathaushalten. Viele Städte und Gemeinden gehen heute schon mit gutem Beispiel voran und haben entsprechende Verordnungen erlassen. Bund, Land und Kommune müssen zudem Tierschutzvereine finanziell bei Kastrationsaktionen unterstützen.

Geschätzte zwei Millionen frei lebende Katzen gibt es bundesweit. Sie stammen ursprünglich von unkastrierten Freigängerkatzen aus Privathaushalten oder ausgesetzten Tieren ab. Als domestizierte Haustiere sind diese Katzen auf menschliche Zuwendung angewiesen. Viele der Straßentiere leiden unter Krankheiten, Parasiten sowie Mangel- oder Unterernährung. Die einzige nachhaltige und tierschutzgerechte Methode, um ihre Zahl in den Griff zu bekommen und das Leid langfristig zu minimieren, ist die Kastration – ein Routineeingriff. Tierschutzvereine fangen die Straßenkatzen dazu ein , lassen sie nach einer Erholungszeit in ihrem Revier wieder frei und betreuen die Populationen weiterhin an Futterstellen. Die Tiere werden zudem gekennzeichnet und registriert.