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Tierschutzverein Geldern und Umgebung e.V.

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Krötenwanderung
(22.03.2019)

Wegen der milden Witterung ist die Krötenwanderung in vollem Gang. Für die Tiere gibt es viele tödliche Gefahren.

Ein ungewöhnlich warmer März-Anfang hat Frösche, Kröten, Molchen und Unken aus ihren Winterunterkünften hervorgelockt. Die Sonne und steigende Temperaturen sorgen bei den Amphibien für Frühlingsgefühle. Für sie ist es das Signal, zum Laichgewässer aufzubrechen. Überall sind sie schon unterwegs.

Doch vor ihnen liegen viele Gefahren. Den wandernden Erdkröten - sie legen oft mehrere Kilometer in ihr Heimatgewässer zurück - droht nicht nur Gefahr durch natürliche Feinde. Die gefährlichsten Meter sind wohl diejenigen über Asphalt. Zur Zeit der Krötenwanderungen sterben zahllose Tiere unter Autoreifen.

Krötenwanderung oft in der Dämmerung

Und die Tiere sind selbst dann in Lebensgefahr, wenn sie vom Reifengummi verschont werden. Schon der Luftdruck vorbeifahrender Autos kann so groß sein, dass innere Organe der empfindlichen Tiere beschädigt werden – und sie qualvoll verenden. Bereits bei Tempo 50 haben die Kröten kaum eine Überlebenschance.

Zwar sind viele Ehrenamtliche im Einsatz, um Krötenzäune zu errichten, instand zu halten, und die in Eimern eingesammelten Tiere sicher über die Straße zu befördern. Doch ein Großteil der Wanderungen findet abseits der Schutzmaßnahmen und oft in der Dämmerung statt.

Kröten können vor Autos nicht flüchten

Autofahrer sollten in den kommenden Tagen auf Warnhinweise achten und langsam fahren. Das erhöht auch die Sicherheit für die Helferinnen und Helfer, die die Zäune und die Sammeleimer kontrollieren.