Hund

Tierschutzverein Geldern und Umgebung e.V.

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Aktionswoche „Check meinen Chip“

Aktionswoche „Check meinen Chip“ Im Rahmen der Aktionswoche ...
(31.08.2017)

 

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Wilde Tierkinder sollen ungestört aufwachsen. ...

Der Frühling hat begonnen – und damit auch die Zeit, in der Vögel, ...
(16.05.2017)

 

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Wilde Tierkinder sollen ungestört aufwachsen. Hunde bitte an die (lange) Leine!
(16.05.2017)

Der Frühling hat begonnen – und damit auch die Zeit, in der Vögel, Hasen und andere Wildtiere ihre Jungen aufziehen. Was eigentlich immer selbstverständlich sein sollte, gilt doppelt in der Brut- und Setzzeit: Hunde müssen davon abgehalten werden, Wildtiere zu stören und zu hetzen.
Gerade in der Zeit von März bis Juli ist besondere Rücksicht geboten.

Freilaufende Hunde können für Jungtiere den Tod bedeuten

Ihr Hund jagt nicht und würde auch mit einem Kaninchen kuscheln? Schön, aber für die wilden Jungtiere kann es schon fatal enden, wenn der Hund nur die Eltern stört oder am Nest schnuppert. Denn die Wildtiere wissen ja nicht, dass Ihr Hund kein Fressfeind ist.
Werden Vögel beim Brüten in Unruhe versetzt, kann es passieren, dass sie das Nest verlassen, die Eier auskühlen und die Jungvögel sterben. Dies gilt vor allem für Vögel, die am Boden oder in Bodennähe brüten.
Beschnuppert ein Hund einen neugeborenen Feldhasen in seiner Kuhle, besteht die Gefahr, dass die Mutter wegen des fremden Geruchs den Kontakt zu ihrem Jungen abbricht. Doch leider ist bei Hunden der Jagdtrieb meist angeboren – kaum ein Hund kann einem flüchtenden Reh oder Kaninchen widerstehen. Und daher ist immer wieder in der Zeitung zu lesen, dass freilaufende Hunde Rehkitze zu Tode gehetzt oder sogar gerissen haben.

Schleppleine bietet Freiheit und Sicherheit

Daher sollten gerade während der Brut- und Setzzeit beim Spaziergang die befestigten Wege nicht verlassen werden. Und wenn der Hund nicht sofort auf Ruf oder Pfiff seines Menschen reagiert, ist er an die Leine zu nehmen. Um ihm trotz Leine einen gewissen „Freilauf“ zu ermöglichen gibt es Schleppleinen. Diese ermöglichen dem Hund trotz Leine nach Belieben zu schnüffeln, sein Geschäft zu erledigen und sogar spielen.
Übrigens schont das auch die Nerven der Hundebesitzer: Denn wenn ein Hund erst mal einmal ins Hetzen gerät, wird er auf die Befhele des Halter kaum noch reagieren auch vor der nächsten Straße nicht haltmachen.